Meldung:

  • 06. März 2009
Peter Weckmann vor Ort

Mahnmal für die Kupferdreher Opfer des Nationalsozialismus eingeweiht

Update: Lesen Sie die Reden der Landtagspräsidentin Regina van Dinther und der Bürgermeisterin Annette Jäger nach

Foto: Horst Bühne

Foto: Horst Bühne
Am Mittwoch war es soweit. Nach langjähriger Arbeit konnte das Mahnmal für die Kupferdreher Opfer des Nationalsozialismus eingeweiht werden. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger und Vertreter der Vereine, Verbände und der Kirchen in Kupferdreh hatten den Weg zum Kupferdreher Markt gefunden. In der Feierstunde hielt die Landtagspräsidentin Regina von Dinther eine Rede, die Bürgermeisterin Annette Jäger überbrachte die Grüße der Stadt. Begrüßt werden konnte von der Landtagspräsidentin auch der Landtagsabgeordnete Peter Weckmann. Gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Rolf Reithmayer und anderen Mitgliedern der SPD vor Ort wohnte der Abgeordnete für den Essener Süden diesem Anlass bei.

Die Historie des Mahnmals reicht zurück bis in das Jahr 2007: Den Beginn bildete ein Arbeitskreis aus Parteien, Gemeinden, Vereinen und Verbänden, der sich mit den Kupferdreher Opfern der Naziherrschaft beschäftigte. Unter Einbindung der Öffentlichkeit entstand schließlich der Beschluss für das Mahnmal. Gefertigt wurden die Stelen aus Stahl von dem Kupferdreher Michael Stratmann, finanziert wurde es ausschließlich aus Spenden. Zu finden sind die Stelen in Fußgängerzone am Kupferdreher Markt.