Pressemitteilung:

  • 24. Juli 2014

SPD-Politiker besuchten Asylbewerberheim in Dilldorf

Anke Löhl, Peter Weckmann und Rolf Reithmayer informierten sich vor Ort


Die parlamentarische Sommerpause bietet den Abgeordneten immer die Möglichkeit, verstärkt Termine vor Ort wahrzunehmen. „Schon länger hatte ich geplant, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen politischen Debatte um dieses Thema in Essen, das Asylbewerberheim in Dilldorf zu besuchen. Ich freue mich sehr, dass mich mit Anke Löhl und Rolf Reithmayer vom SPD-Ortsverein Kupferdreh die zuständigen Lokalpolitiker begleitet haben“, so der Landtagsabgeordnete für den Essener Süden, Peter Weckmann.

Zusammen mit Herrn Martini vom Dienstleister european homecare, welcher das Heim betreut, Herrn Gärtner, Beauftragter für den Geschäftsbereich Soziales, Wohnen, Jugendamt, Gesundheitsamt und JobCenter der Stadt Essen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Einrichtung machten sich die SPD-Politiker ein Bild von der Situation vor Ort.

Anke Löhl und Rolf Reithmayer kennen die Einrichtung bereits von voran gegangenen Besuchen. „Angesichts der aktuellen Diskussion um Asylbewerberheime und den damit verbundenen Sorgen und Ängsten der Anwohner gerade an den neu geplanten Standorten ist ein Besuch der Unterkunft Dilldorf eine hilfreiche Erfahrung. Hier kann man ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration von Flüchtlingen in den Stadtteil erleben“, so Anke Löhl.

„Ich kann mich noch an die Proteste im Vorfeld erinnern. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es jedoch gelungen, aus den Vorbehalten eine Chance für ein gutes Miteinander zu machen. Wichtig ist dabei die 24 Stunden Betreuung, welche den Anwohnern zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Ansprechpartner bei Problemen garantiert. Natürlich können immer noch kleinere Probleme auftreten, was aber immer der Fall ist, wenn Menschen nebeneinander wohnen“, ergänzt Rolf Reithmayer.

„Ebenso unverzichtbar hier in Dilldorf ist das große soziale ehrenamtliche Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner. Hierfür möchte ich allen Beteiligten Danke sagen und es gleichzeitig als gutes Beispiel den geplanten neuen Standorten ans Herz legen. Es zeigt sich: Integration und ein gutes Miteinander kann nur gemeinsam gelingen“, zeigt sich auch Peter Weckmann beeindruckt von den persönlichen Erfahrungen vor Ort.