Pressemitteilung:

  • 27. März 2014

Peter Weckmann erteilt Fracking klare Absage

Landtagsabgeordneter für den Essener Süden wiederholt nach CDU-Vorstoß seine ablehnende Haltung

Mit Unverständnis reagiert Peter Weckmann auf den Vorstoß der CDU, Fracking in NRW doch zuzulassen. Aktuell hatte sich der Vorsitzende der CDU Ruhr, Oliver Wittke, für Fracking in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen.

„Vollkommen zu Recht hat die Landesregierung im September 2012 beschlossen, vorerst keine Genehmigung für die Erkundung und Gewinnung unkonventioneller Erdgas-Lagerstätten mit Chemikalien, sogenanntes Fracking, zu erteilen“, so Peter Weckmann. Hintergrund waren seinerzeit die Ergebnisse einer Studie zum Fracking. „Das Gutachten hatte eindeutig klargestellt, dass die Folgen für die Ruhr, den Baldeneysee und auch die Trinkwassergewinnung im Essener Süden nicht absehbar waren. Daran hat sich bis heute nichts geändert.“

Besondere Brisanz für den Essener Süden erfährt die Diskussion dadurch, dass der Energiekonzern Wintershall das Ruhrtal in den Mittelpunkt seiner Suche nach Schiefergas gestellt hat.

„Die CDU führt hier eine Diskussion gegen die Interessen der Bürger im Essener Süden. Die Risiken des Fracking-Verfahrens sind überhaupt noch nicht ausreichend erforscht. Deshalb bin ich froh, dass Landesregierung und SPD-Landtagsfraktion sofort klargestellt haben: Mit der SPD wird es kein Fracking in NRW geben; das betrifft auch Pilotprojekte“, so Weckmann abschließend.


Hintergrund:
Bei den unkonventionellen Erdgas-Lagerstätten in Nordrhein-Westfalen handelt es sich um vermutete Kohleflözgas- und Schiefergas-Vorkommen in Tiefen rund um ca. 1.000 Meter. Bei der umstrittenen Abbaumethode durch „Fracking“ werden die darüber liegenden Gesteinsschichten mit hohem hy¬draulischen Druck und einem Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien aufgebrochen, damit das Gas herausströmt. Bisher wurden keine Genehmigungen für Probebohrungen erteilt und durch Ministererlass ein Moratorium verordnet.