Pressemitteilung:

  • 22. Januar 2013

De Zoch kütt - oder auch nicht?

Probleme auf der Linie S6 - Landtagsabgeordneter hakt nach
Regelmäßig haben die Abgeordneten des Landtags NRW die Möglichkeit, im Rahmen einer Sprechstunde Fragen an einen Vertreter der Deutschen Bahn zu stellen. Bei kleineren Problemen erfolgt die Antwort sofort, ansonsten wird sie schriftlich nachgereicht.

Der Landtagsabgeordnete für den Essener Süden, Peter Weckmann, hat die aktuellen Berichterstattungen über den schleppenden Ausbau der Bahnhöfe entlang der S-Bahnlinie 6 und Beschwerden einiger Bürgerinnen und Bürger, von welchen er sich auch selber überzeugen konnte, zum Anlass für einen längeren Fragenkatalog an die Deutsche Bahn genommen: „Die S6 ist für die Menschen im Ruhrtal des Essener Südens eine zentrale Anbindung nach Essen und nach Düsseldorf. Das kann ich selber feststellen, wenn ich direkt nach meinem Arbeitstag im Landtag Termine im Wahlkreis wahrnehme. Ansonsten muss man lange Strecken über den Essener Hauptbahnhof in Kauf nehmen und fährt mit dem Regionalexpress einen weiten Umweg über Mülheim und Duisburg.“

„Ich habe mich sehr über die Ankündigung der Deutschen Bahn gefreut, im Rahmen der Modernisierungsoffensive die Haltepunkte Kettwig, Essen-Werden und Essen-Stadtwald im Essener Süden zu modernisieren und dabei insbesondere die Barrierefreiheit in den Vordergrund zu stellen“, so Peter Weckmann. „Während der sechswöchigen Sperrung wurde auch vorbildlich und zügig gearbeitet, aber seitdem sind nur noch wenige Fortschritte zu beobachten. In Werden müssen die Menschen, um nach Düsseldorf zu gelangen, immer noch einen langen Umweg zum Gleis in Kauf nehmen und stehen dort aufgrund des fehlenden Daches wortwörtlich im Regen. In Stadtwald ist gar der Einbau eines Aufzuges unsicher geworden. Lautsprecherdurchsagen bei Verspätungen oder Ausfällen sind ebenso Mangelware. Diese Verzögerungen und Beeinträchtigungen gerade in der kalten und nassen Jahreszeit sind nicht hinnehmbar. Das wurde im Vorfeld auch nicht so seitens der Deutschen Bahn kommuniziert. Es hieß immer, nach der Vollsperrung sollten noch kleinere Arbeiten sowie der Einbau der Aufzüge erledigt werden und das zeitnah! Hier möchte ich klare Antworten von der Deutschen Bahn und auch eine Perspektive, wann die Menschen im Essener Süden endlich wieder über den Komfort verfügen dürfen, für den sie mit Ihrer Fahrkarte letztendlich auch bezahlen. Über die Antworten werde ich zeitnah berichten.“

Peter Weckmann lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Essener Süden ein, ihm ihre Probleme mit der Deutschen Bahn zu schildern. Er wird diese Punkte dann gerne bei der nächsten Sprechstunde für Abgeordnete einbringen und sich um Lösungen bemühen.