Pressemitteilung:

  • 09. September 2012

Peter Weckmann begrüßt Ergebnisse des NRW-„Fracking-Gutachtens“

Wirtschafts- und Umweltminister von NRW stellten die Ergebnisse einer Studie zum Fracking vor

Zufrieden reagierte der Landtagsabgeordnete für den Essener Süden, Peter Weckmann, auf die Ergebnisse der Studie zum Fracking: „Gerade für die Menschen im Essener Süden ist es eine beruhigende Nachricht, dass es aufgrund des Gutachtens vorerst keine Genehmigungen für die Erkundung und Gewinnung unkonventioneller Erdgas-Lagerstätten mit Chemikalien geben wird. Die Folgen für die Ruhr, den Baldeneysee und auch die Trinkwassergewinnung im Essener Süden und damit für die Menschen, die hier leben, wären nicht absehbar gewesen. Zu viele Fragen bleiben beim Einsatz von Fracking unbeantwortet.“

Das Thema hatte in den letzten Monaten an erheblicher Brisanz gewonnen, da der Energiekonzern Wintershall unter anderem das Ruhrtal in den Mittelpunkt seiner Suche nach Schiefergas stellt. Dazu Weckmann: „Mich haben viele besorgte und verunsicherte Bürgerinnen und Bürger darauf angesprochen. Nun können wir Entwarnung geben. Das Gutachten ist eindeutig. Das Verbot der Erdgasförderung unter Einsatz von Fracking bleibt solange bestehen, bis eine eindeutige Verminderung des Gefährdungspotenzials der genutzten Chemikalien sichergestellt ist, belastbare Informationen über die individuellen geologischen, hydrogeologischen und wasserchemischen Verhältnisse vor Ort vorliegen und die einwandfreie Entsorgung des zurückfließenden verunreinigten Wassers gewährleistet ist. Völlige Tabuzonen bleiben Wasserschutz- und Trinkwassergewinnungsgebiete.“

Das Gutachten und die daraus zu ziehenden Konsequenzen werden nun in den Fachausschüssen und im Plenum des Landtags diskutiert. „Ich hoffe, dass sich alle Fraktionen im Landtag der Haltung der Landesregierung anschließen und gemeinsam ein starkes Signal zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger setzen“, so Weckmann abschließend.