Meldung:

  • 06. Mai 2012
Peter Weckmann vor Ort.

VKJ Familienzentrum Wirbelwind feierte zwanzigsten Geburtstag




Zum zwanzigsten Geburtstag hatte heute das VKJ-Kinderhaus Wirbelwind in Überruhr geladen. Die Kinder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten ein buntes und spannendes Programm vorbereitet und für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Grusswort und ein Geschenk überbrachte der SPD-Landtagskandidat für den Essener Süden, Peter Weckmann. Er betonte, dass es ein zentrales Anliegen der SPD ist, kein Kind zurückzulassen. Hier wurden in den letzten zwei Jahren schon wichtige Wegsteine gelegt und diesen Kurs will die SPD nach der Landtagswahl weiter fortsetzen. Das Familienzentrum Wirbelwind bietet übrigens ein großes und breit gefächertes Angebot. Auf der Internetseite des VKJ gibt es weitere Informationen.

Im Bereich "frühkindliche Bildung" hat die SPD in NRW in den letzten zwei Jahren gute Arbeit geleistet, davon profitiert auch das Familienzentrum Wirbelwind in Überruhr:

Es ist heute unbestritten, dass diese Lebensjahre bereits einen erheblichen Einfluss auf die spätere Entwicklung und die Erfolgsaussichten für Bildungsabschlüsse haben. Mit der Einführung des sogenannten Kinderbildungsgesetzes, kurz Kibiz, durch die schwarz-gelbe Vorgängerregierung wurde die frühkindliche Bildung nicht auf, sondern abgewertet. Zudem wurden mit dem Gesetz die landeseinheitlichen Elternbeiträge abgeschafft. Mit fatalen Folgen: Je nach Wohnort müssen Eltern nun völlig unterschiedlich hohe Gebühren bezahlen.

Das will die NRWSPD:
  • Nachdem rot-grün das letzte KiTa-Jahr gebührenfrei gestellt hat, ist nun die volle Gebührenfreiheit für alle Kinder, die KiTas besuchen, das nächste Ziel. Diese Investition in die jüngsten Köpfe wird den höchsten Ertrag bringen! Das ist sozial gerecht, denn Bildung muss kostenfrei sein. Die Eltern und die Familien werden diese erhebliche Entlastung sofort spüren.
  • Die SPD will, dass Eltern und KiTas gemeinsam die Bildungsverantwortung für Kinder übernehmen und ihnen einen guten Start ins Leben und in die Schule ermöglichen. Dazu gehören Erwachsene, die in ihrer Erziehungs- und Bildungsverantwortung gestärkt und ernst genommen werden und pädagogisches Personal, in dessen Aus- und Fortbildung investiert wird.
  • Die SPD in NRW will ein neues Kindergartengesetz, das das sogenannte Kinderbildungsgesetz ablöst. Kern dieses Gesetzes soll eine neue Finanzierungsstruktur sein, die den TrägerInnen höhere Planungssicherheit liefert und eine angemessene Personalausstattung vorsieht.

    Das wurde bereits umgesetzt:
  • Unmittelbar nach den Wahlen im Jahr 2010 wurde eine gründliche Überarbeitung des sogenannten Kinderbildungsgesetzes auf den Weg gebracht. Und es wurden Betroffene zu Beteiligten gemacht: Gemeinsam mit Eltern, pädagogischen Fachkräften, Leitungen, Trägern, Kommunen, Landschaftsverbänden, Interessenvertreter/innen und wissenschaftlicher Hilfe wurde eine umfassende Bilanz mit den Erfahrungen der letzten Jahre zusammengestellt und der Änderungsbedarf herausgearbeitet.
  • In einem ersten Änderungsgesetz wurden „Sofortmaßnahmen“ durchgesetzt:
    - Gebührenfreiheit für das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung,
    - mehr Personal durch eine zusätzliche Pauschale in Höhe von 1.400 bis 2.200 Euro für Kinder unter drei Jahren bzw. mehr Einsatzmöglichkeiten für Kinderpfleger/innen,
    - Verbesserungen der Bedingungen für Kinder mit Behinderungen durch die Erhöhung der Pauschale um 2.000 Euro,
    - Stärkung der Elternmitbestimmung durch Einführung von Elternbeiräten in Kommunen und Land,
    - Stärkere Förderung von Familienzentren durch die Erhöhung der Landesförderung auf 13.000 Euro jährlich bzw. 14.000 Euro für Familienzentren in sozialen Brennpunkten.
    Parallel zum ersten KiBiz-Änderungsgesetz wurde unter anderem ein 1.000- Stellen-Programm für Berufspraktikanten/-praktikantinnen aufgelegt, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Die Förderung von Familienzentren in sozialen Brennpunkten wurde forciert.
  • Die Änderung der Grundstrukturen steht mit dem neuen KiBiZ-Änderungsgesetz an. Die Formulierung von Grundsätzen für dieses neue Gesetz ist nahezu abgeschlossen, so dass jetzt eigentlich die breite Beteiligung von Trägern/Einrichtungen, Erzieher/innen und Eltern angestanden hätte. Durch die Auflösung des Landtags ist dieser Zeitplan leider Makulatur. Erst nach der Landtagswahl kann der Faden wieder aufgegriffen werden. Grundsätzlich bleibt es aber dabei: Beteiligung und Sorgfalt gehen auch weiterhin vor Schnelligkeit.