Meldung:

  • 01. Mai 2012
Peter Weckmann bei der Maikundgebung in Essen

Gute Arbeit in Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit




Auch in diesem Jahr nahm der Landtagskandidat für den Essener Süden, Peter Weckmann, an dem Demonstrationszug und der Kundgebung der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit in Essen teil. Das bundesweite Motto in diesem Jahr lautete "Gute Arbeit in Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit". Dieses Motto liegt auch Peter Weckmann am Herzen, gemeinsam mit der SPD spricht er sich für einen flächendeckenden Mindestlohn aus.

Die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, deren Stundenlohn unter 8,50 Euro/Stunde liegt, wächst stetig. Mehr als die Hälfte der neuen Arbeitsverträge sind befristet, jeder vierte Beschäftigte und jede dritte Frau in Deutschland arbeiten für einen Niedriglohn. Rund 200.000 Beschäftigte in NRW beziehen zusätzlich zu ihrem Lohn staatliche Transferleistungen.

Die Verbindung von Vollbeschäftigung, anständigen Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen ist das Kennzeichen für gute Arbeit. Deshalb müssen Mindeststandards als Regeln auf dem Arbeitsmarkt eingeführt werden. Bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro würden davon allein in unserem Land eine Million Menschen profitieren. Die öffentlichen Kassen von Stadt und Land würden um gut eine halbe Milliarde besser gestellt.

Es ist erklärtes Ziel der Landesregierung in NRW, durch geeignete Maßnahmen darauf hinzuwirken, Leih- und Zeitarbeitsverhältnisse auf ein Minimum zu begrenzen und die Arbeitsbedingungen in der Zeitarbeitsbranche zu verbessern. Von zentraler Bedeutung bleibt weiterhin die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

Dafür setzt die SPD sich ein:
  • für einen flächendeckender Mindestlohn von 8,50 Euro
  • für neue Regeln gegen Missbrauch in der Leih- und Zeitarbeit
  • für gleichen Lohn für gleiche Arbeit
  • für eine Begrenzung der sachgrundlosen Befristung und für klare Regelungen für Werkverträge, sowie für Dauer, Bezahlung und Anzahl von Praktika
  • für die Begrenzung auf 12 Arbeitsstunden pro Woche bei den Minijobs und für die Bestrafung von Verstößen gegen geltendes Arbeits- und Sozialrecht