Meldungsarchiv

Dezember 2015

Tag des Ehrenamtes: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bedankt sich bei allen Helfern

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat den Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2015 zum Anlass genommen, um sich für die ehrenamtliche Arbeit von Millionen Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen zu bedanken: „Ehrenamtliche sind überall. Das ist ein großes Glück für uns. Denn sie sorgen Tag für Tag dafür, dass unsere Gesellschaft zusammenhält“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Rund fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind ehrenamtlich aktiv. Sie setzen sich neben ihrem Beruf, zum Beispiel in Sportvereinen und bei Rettungsdiensten, bei den großen Wohlfahrtsverbänden, in Hospizen und Krankenhäusern, in Kultur- und Heimatvereinen, in den politischen Parteien und in Gewerkschaften, in Schulen und in Stadtteilvereinen und an vielen anderen Stellen mehr ehrenamtlich ein.

Ibrahim Yetim: „Wir stärken die Integration in NRW“

Für das kommende Jahr werden mit der Ergänzungsvorlage etwa 13,4 Millionen Euro zusätzlich vom Land bereitgestellt: für das Programm KommAN-NRW. Wir wollen damit in möglichst allen Städten und Gemeinden ‚Ankommenstreffpunkte‘ initiieren oder fördern, um Geflüchteten eine Grundorientierung in ihrem neuen Umfeld zu geben. So stärken wir die bereits bestehende Integrationsstruktur in den nordrhein-westfälischen Kommunen, auch mit zusätzlichen hauptamtlichen Stellen in den Kommunalen Integrationszentren.

Elisabeth Müller-Witt:„Demokratie stärken – ein Plus für die politische Bildung“

Für Hilfen und Beratungen gegen Rechts und gegen Extremismus will NRW für 2016 zusätzliches Geld ausgeben. Der Etat der Landeszentrale für politische Bildung wird aufgestockt. Damit sollen die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten sowie die Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus gestärkt werden. „Der zunehmende Zuwachs von extremistischen Strömungen, insbesondere des Rechtsextremismus, des Rassismus und Salafismus erfordern unser Handeln“ erklärt Elisabeth Müller-Witt, SPD-Sprecherin im Hauptausschuss des Landtag NRW.