Meldungsarchiv

Oktober 2015

Norbert Römer: „Ein großes Zeichen der Wertschätzung“

Die SPD-Landtagsfraktion hat am heutigen Samstag im Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtags einen Empfang für mehr als 400 ehrenamtliche Helfer, die sich zwischen Rhein und Weser bei der Aufnahme und der Betreuung von Flüchtlingen engagieren, ausgerichtet. Aus diesem Anlass erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion:

„Wir haben damit bewusst ein Zeichen der großen Wertschätzung gesetzt. Ohne den tagtäglichen Einsatz der vielen Menschen im ganzen Land ist die große Aufgabe, die Schutzsuchenden aufzunehmen und zu betreuen, nicht zu bewältigen. Die Helferinnen und Helfer engagieren sich schon seit Monaten, sie sind die gelebte Willkommenskultur. In jeder Stadt, in jedem Dorf stellen sie unter Beweis, dass Nordrhein-Westfalen tolerant und weltoffen ist.“

Renate Hendricks: „Der Bund muss in der Weiterbildung seine Verantwortung für das Fachpersonal übernehmen“

Seit Jahresbeginn sind bereits mehr als 170.000 Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Viele sind im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Wichtig ist es, diesen Menschen nun Wege aufzuzeigen, sich in NRW zurechtzufinden und zu integrieren. Handlungsdruck besteht insbesondere beim Ausbau der sprachlichen Erstförderung und der Integrationskurse, der Bildungsberatung und der Berufsvorbereitung. Dazu erklärt Renate Hendricks, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Wir begrüßen, dass der Bund die Integrationskurse für Asylbewerber öffnet und das dafür vorgesehene Geld dem Bedarf entsprechend aufstocken wird. Nur wenn man sich in unserer Landessprache verständigen kann, wird Integration gelingen. Daher müssen die Sprachkurse so ausgeweitet werden, dass sie allen hier ankommenden Menschen angeboten werden können.

SPD-Politiker besuchten Notunterkunft für Flüchtlinge in Kupferdreh

Die Bundestagsabgeordnete Petra Hinz, der Landtagsabgeordnete Peter Weckmann, der Ratsherr Thomas Rotter sowie die örtlichen Bezirksvertreter Rolf Reithmayer und Christian Sieg und Anke Löhl vom Vorstand der SPD Kupferdreh besuchten am 21. Oktober die Notunterkunft für Flüchtlinge in der Sporthalle in Kupferdreh. Sie wollten hiermit auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ausschreitungen in unserem Land ein Zeichen für eine angemessene Willkommenskultur für die zu uns geflohenen Menschen setzen.

Durch die Einrichtung geführt wurden die SPD-Politiker von Ridda Martini vom Betreiber European Homecare und von dem stellvertretenden Leiter des Wohnungs- und Sozialamtes der Stadt Essen, Thomas Römer. Neben ihnen standen auch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Flüchtlingsunterkunft für weitergehende Informationen und Nachfragen zur Verfügung.