Meldungsarchiv

Juli 2015

Schreiben an die Deutsche Bahn AG zur Situation an den Haltepunkten an der Strecke der S6 im Essener Süden

Sehr geehrter Herr Latsch,
sehr geehrter Herr Drews,

in der Vergangenheit waren Sie für mich schon häufiger kompetente Ansprechpartner bezüglich des S-Bahnverkehrs im Essener Süden. Dieses Mal wende ich mich drei Nachfragen an Sie, um deren Beantwortung ich Sie bitten möchte:

Die erste betrifft den Haltepunkt „Stadtwald“, hier genauer gesagt die Barrierefreiheit an Gleis 1. Ich nehme hier auch Bezug auf meine Fragen in der Bahnsprechstunde im Landtag NRW am 23. Januar 2013. In der schriftlichen Antwort vom 12. Februar 2013 heißt es: „Schwierigkeiten gibt es weiter wegen des geplanten Baus eines Aufzuges am so genannten Hausbahnsteig in Essen Stadtwald. Unter Berücksichtigung aller Varianten haben wir die Planung mittlerweile vollständig erarbeitet. Als Grundlage für den Bau benötigen wir jedoch weiter eine Abtretung der Nutzungsrechte der Eigentümergemeinschaft der Seniorenresidenz für die notwendige Zuwegung - bis heute konnte dafür keine Zustimmung erzielt werden. Wir streben weiterhin eine einvernehmliche Lösung an, um den Aufzug nachträglich errichten zu können.“

Vor Ort: SPD-Politiker besuchten Flüchtlingsheim in Dilldorf

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung bei den Flüchtlingszahlen besuchten Peter Weckmann (Landtagsabgeordneter für den Essener Süden), Rolf Reithmayer (Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung VIII, Ruhrhalbinsel) und Anke Löhl (stellvertretende Vorsitzende der SPD Kupferdreh) gestern das Flüchtlingsheim in der ehemaligen Dilldorfschule in Kupferdreh. Ridda Martini vom Heimbetreiber „European Homecare“, viele ehren- und hauptamtliche Kräfte und Thomas Römer vom Essener Amt für Soziales und Wohnen empfingen die Gäste in dem Behelfsheim und standen für Fragen zur Verfügung.

Bereits im letzten Jahr besuchten die SPD-Politiker das Flüchtlingsheim in Dilldorf. „Fernab der aktuellen Diskussionen hat es uns interessiert, was sich in dem Jahr konkret hier vor Ort getan hat“, so Peter Weckmann. „Die erhöhte Zahl an Flüchtlingen merkt man auch hier, unter anderem an der gestiegenen Belegungszahl. Ich begrüße es jedoch, dass diese Situation im Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern bewältigt wird. Von den Verantwortlichen haben wir darüber hinaus bestätigt bekommen, dass die lange Verfahrensdauer im vergangenen Jahr ein immer größeres Problem geworden ist. Oftmals wird das Verfahren nicht schon in der Erstaufnahmeeinrichtung, sondern erst in den kommunalen Heimen eröffnet. Für die Betroffenen und die vorerst teils im Heimatland gebliebenen Familien ein belastender und unsicherer Umstand. Hier ist ganz klar die Politik gefordert.“