Meldungsarchiv

Juni 2015

7. Jugendlandtag mit ereignisreicher Plenarsitzung beendet

Gleich mehrfach vertreten war der Essener Süden beim 7. Jugendlandtag: Vito Heinen aus Werden und Michelle Rudolph aus Kupferdreh nahmen in den Reihen der SPD-Fraktion Platz. Darüber hinaus war im Organisationsteam auch wieder Sophia Gunzer aus Werden mit dabei, die den Essener Süden im Jahr 2013 beim Jugendlandtag vertreten hat. Alle drei sind übrigens Schüler des Gymnasiums Werden.

„Ich freue mich sehr, dass neben meiner direkten Vertretung Vito Heinen auch noch Michelle Rudolph über die Reserveliste am Jugendlandtag teilnehmen konnte“, so Peter Weckmann, Abgeordneter für den Essener Süden. „Von Politikverdrossenheit war an den drei Tagen nichts zu spüren. Deshalb räume ich auch jedes Jahr gerne meinen Platz. Ich bin mir sicher, dass dieser Blick hinter die Kulissen eben dieser Politikverdrossenheit entgegen wirkt und darüber hinaus ein gutes Mittel gegen sinkende Wahlbeteiligung ist.“

Netzwerk „Werden hilft“ zu Gast bei SPD-Vertretern im Landtag

Das Netzwerk „Werden hilft“ hatte sich spontan gegründet, um den Flüchtlingen in der geplanten Landeserstaufnahmeeinrichtung am Overhammshof (ehemals KUTEL) eine Willkommenskultur zu bieten. Jüngst hatte es in Gesprächen des Vereins mit Stadt und Bezirksregierung Arnsberg Irritationen bezüglich des geplanten bürgerschaftlichen Engagements gegeben. Deshalb hatten Britta Altenkamp, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Essen, und Peter Weckmann, SPD-Landtagsabgeordneter für den Essener Süden, am 9. Juni Andreas Brinck und Werner Schepers als Vertreter von „Werden hilft“ zu einem Gespräch in den Landtag eingeladen. An dem Gespräch nahm auch Daniel Behmenburg, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung IX, teil.

Zunächst ging es natürlich auch ums Kennenlernen, darüber hinaus konnten aber auch wichtige Punkte angesprochen und erste Unstimmigkeiten beseitigt werden. „Die Landespolitik ist sich der Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für unsere Gesellschaft sehr wohl bewusst, schätzt diesen unermüdlichen Einsatz und fördert es nach besten Möglichkeiten. Diese Unterstützung macht an den Toren von Landeseinrichtungen natürlich nicht halt. Deshalb werden wir als Land das Engagement der Werdener Bürgerinnen und Bürgern aufgreifen und in die Planungen einbringen. Sollte ein anderer Eindruck entstanden sein, so bedauere ich dieses sehr und hoffe, dass sich die Ehrenamtler hiervon nicht entmutigen lassen“, so Peter Weckmann.