Meldungsarchiv

April 2015

Schreiben an die Regierungspräsidentin Anne Lütkes zur Ausweisung von Überschwemmungsgebieten am Baldeneysee

Betrifft: Ausweisung von Überschwemmungsgebieten am Baldeneysee im Essener Süden


Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin,

es ist gut ein Jahr her, dass wir wegen der damaligen Ausweisung von Überschwemmungsgebieten am Baldeneysee miteinander Kontakt hatten. Für Ihre ausführliche Antwort vom 14. April 2014 auf mein Schreiben vom 3. April 2014 hin möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken.

Auch gilt mein Dank Ihnen und Ihrem Haus dafür, dass sie im Laufe des letzten Jahres einiges im Interesse der Anlieger und Nutzer des Baldeneysees in die Wege geleitet und umgesetzt haben. Insbesondere die Neuberechnung der Überschwemmungsgebiete und die damit verbundene Neufestsetzung aufgrund der korrigierten Ergebnisse haben vielen Anwohnern und Nutzern wieder mehr Handlungsfreiheit gegeben und für Erleichterung gesorgt.

Baldeneysee: Überschwemmungsgebiete weitgehend zurückgenommen

Hohe Wellen hatte das Thema Hochwasserschutz am Baldeneysee im letzten Jahr geschlagen. Zahlreiche See-Anlieger und Wassersportvereine waren durch die Pläne der Bezirksregierung zur Festsetzung von Überschwemmungsgebieten in ihrer Existenz bedroht. Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Weckmann und die SPD-Ratsfraktion boten damals ihre Hilfe an. Bei einem erneuten Treffen am letzten Montag (20. April) kamen die Betroffenen und die SPD-Politiker erneut zusammen, um Resümee zu ziehen. An diesem Treffen nahmen auch Vertreter des Ruhrverbandes als Eigentümer des Baldeneysees teil.

„Der weit überwiegende Teil der Seegrundstücke ist nach der im letzten Jahr auch durch uns geforderten Überprüfung der Zahlen durch die Bezirksregierung jetzt nicht mehr als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen. Das ist den Vereinen bereits auch schon als Bescheid zugegangen. Nur noch ganz wenige Einzelfälle sind geblieben. Diesen hat der Ruhrverband freundlicherweise seine Hilfe angeboten“, fasst Peter Weckmann das erfreuliche Ergebnis zusammen. Selbstverständlich bleibe er auch weiterhin in Kontakt mit den Betroffenen, falls noch einmal Unterstützung nötig sei. Insgesamt habe man das Thema gemeinsam positiv abgeschlossen.

Vito Heinen aus Werden vertritt Essener Süden beim Jugendlandtag

Die Entscheidung ist gefallen: Der 17jährige Vito Heinen aus Werden wird beim 7. Jugendlandtag den Platz von Peter Weckmann einnehmen. „Wie schon in den Vorjahren ist mir die Wahl auch dieses Mal nicht leicht gefallen“, so Peter Weckmann, Landtagsabgeordneter für den Essener Süden. „Es gab viele Bewerberinnen und Bewerber, die alle ganz eigene Ambitionen und Gründe für eine Teilnahme beim Jugendlandtag hatten. Ich habe alle Interessierten in einem persönlichen Gespräch kennengelernt und letztendlich ist meine Wahl auf Vito gefallen. Insbesondere sein ehrenamtliches Engagement hat mich überzeugt.“

Vito Heinen besucht das Gymnasium Werden und strebt 2016 das Abitur an. Er engagiert sich ehrenamtlich als DLRG Ausbilder für Juniorretter und Schwimmabzeichen und in der evangelischen Kirchengemeinde unter anderem bei der Konfirmandenarbeit. Außerdem ist er seit 2013 Schülersprecher des Gymnasiums Werden.

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Viel Lärm im Sport?“

In der kommenden Woche wird ein Antrag der rot-grünen Koalitionsfraktionen in den nordrhein-westfälischen Landtag eingebracht, der sich mit der Geräuscheinwirkung durch Sport befasst. Das Gesetzgebungsverfahren liegt auf Bundesebene. „Das Sportland NRW zeigt so seine Unterstützung für dieses Anliegen“, sagt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag.

„NRW ist ein Sportland. Deshalb halten wir es für notwendig, die Veränderung der Gesetzgebung aus NRW zu unterstützen. Wir fordern gemeinsam mit unserem Koalitionspartner eine konsequente Einhaltung der Regelung zum Altanlagenbonus (Anlagen, die bereits seit vielen Jahren in Betrieb sind). Die Ruhezeiten am Wochenende zwischen 13 und 15 Uhr müssen ausgesetzt werden, um einen geregelten Ablauf des Spielbetriebs gewährleisten zu können.