Meldungsarchiv

August 2014

Nach dem Unwetter unterstützt NRW 44 Kommunen mit 30 Millionen Euro

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Das Land wird 44 Städte und Gemeinden, die vom Unwetter Ela in besonderer Weise betroffen waren, mit insgesamt 30 Millionen Euro helfen. Das hat das Kabinett in Düsseldorf beschlossen. „Wir wissen, dass die geschädigten Kommunen unsere finanzielle Unterstützung benötigen. Jetzt soll die Hilfe schnell und unbürokratisch ankommen“, sagte Kommunalminister Ralf Jäger. Die Mittel sollen den Kommunen daher ohne Antrag direkt zugewiesen werden. Auch die Verwendung der Mittel braucht nur in einem vereinfachten Verfahren nachgewiesen werden.

Darüber hinaus bekräftigte das Landeskabinett seine Zusage, den Fluthilfefonds 2013 für die Opfer des Hochwassers an Elbe und Donau auch für massive regionale Unwetterereignisse zu öffnen. „Die geschädigten Kommunen werden weitere 30 Millionen Euro erhalten, wenn wir hier eine Verständigung mit dem Bund und den anderen Bundesländern erreichen oder wenn es finanzielle Rückflüsse aus dem Fonds gibt“, betonte Minister Jäger.

Ministerin Schäfer: Kultur reizt immer mehr Jugendliche für ein Freiwilliges Soziales Jahr

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:
Immer mehr Jugendliche absolvieren in Nordrhein-Westfalen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Kultur. „Der Kulturbetrieb übt auch hinter den Kulissen eine ganz besondere Faszination aus. Hier ist das Freiwillige Soziale Jahr mittlerweile zu einer Erfolgsgeschichte geworden“, sagte Kulturministerin Ute Schäfer bei der Abschlussfeier des FSJ-Jahrgangs 2013/2014.

In 44 Kultureinrichtungen konnten Jugendliche 2007/2008 ein Freiwilliges Soziales Jahr machen. Mittlerweile sind es beinahe viermal so viel: 162 nordrhein-westfälische Kulturbetriebe boten 2013/2014 in 65 Städten rund 215 Freiwilligen die Möglichkeit, einen Einblick in die Welt von Museen, Orchestern und Theatern zu erhalten. Im kommenden Jahr werden es noch mehr sein: Rund 238 Jugendliche arbeiten dann für 189 Einrichtungen.

Michael Hübner: „Landesregierung steht zu ihrem Wort und setzt sich für weitere Hilfen für von Unwetterschäden betroffene Kommunen ein“

Nordrhein-Westfalen wurde in den vergangenen Wochen von zwei sehr schweren Unwettern heimgesucht: im Juni durch das Sturmtief „Ela“ in der Region um Düsseldorf sowie im Ruhrgebiet und Ende Juli durch einen Starkregen in der Region um Münster. Landesfinanzminister Norbert Walter-Borjans bittet deshalb Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble um finanzielle Mittel aus dem Fluthilfefonds von Bund und Ländern. Dazu muss aber die Zweckbindung des Fonds erweitert werden. „Umso wichtiger ist die Initiative des NRW-Finanzministers“, kommentiert Michael Hübner, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.

Peter Weckmann informierte sich vor Ort über die Arbeit des CJD Zehnthof

Im Rahmen seiner Sommertour während der „Parlamentsferien“ hat der Landtagsabgeordnete Peter Weckmann auch das Christliche Jugenddorf Zehnthof in Essen besucht. Einmal im Jahr lädt der Verein „Christliches Jugenddorf Deutschlands e.V.“ (CJD) die Mitglieder des Landtags NRW am Rande eines Plenartages zu einem parlamentarischen Frühstück ein, um über die Arbeit der mehr 150 christlichen Jugenddörfer in Deutschland zu berichten.

„Ein Besuch der Einrichtung in Essen war schon länger angedacht, beim letzten parlamentarischen Frühstück Anfang Juli haben wir dann sofort einen Termin verabredet“, so Weckmann. „Der Leitgedanke ‚Keiner darf verloren gehen‘ hat mich neugierig gemacht, denn er ist dem Motto unserer Landespolitik ‚Kein Kind zurücklassen‘ sehr nah. Ich war gespannt, wie dieser Gedanke vor Ort mit Leben gefüllt wird.“ Die Christlichen Jugenddörfer unterstützen unsere Gesellschaft zum Beispiel durch die Ausbildung von Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen, die Beschulung von asthmakranken oder hochbegabten jungen Menschen, Integrationsberatung für jugendliche Migranten, ein Angebot an Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder Hilfen für gefährdete Jugendliche.