Meldungsarchiv

März 2014

Fraktion vor Ort zum Thema "Alle Chancen für jedes Kind - Frühe Bildung wird gerechter" am 31.03.2014 in Essen

Termin:
Montag · 31. März 2014 · 18.00 Uhr
Kantine der AWO Essen
Pferdemarkt 5, 45127 Essen



Bildung beginnt mit der Geburt, findet zunächst in der Familie statt und setzt sich dann in gemeinsamer Verantwortung in der Kita fort. Diese Lebens- und Lernphase ist nicht einfach nur‚vorschulisch, sie hat einen eigenen Charakter und eigene Inhalte. Kinder lernen in diesen Jahren Entscheidendes für ihr späteres Leben. Daher halten wir den Elementarbereich für das wichtigste und entscheidende Glied in der Bildungskette. Mit der ersten KiBiz-Revision haben wir bereits den Einstieg in die Gebührenfreiheit geschafft, das Personal entlastet, die Elternmitwirkung auf allen Ebenen verankert und die Qualität in den Einrichtungen gesteigert. Beim Personalschlüssel nimmt Nordrhein-Westfalen mittlerweile einen Platz in der Spitzengruppe ein. In dem zweiten Schritt geht es uns vor allem um die Stärkung des Bildungsortes Kita und um die Bildungsgerechtigkeit: Wir wollen künftig Ungleiches ungleich behandeln und Einrichtungen mit sozial benachteiligten Familien besser fördern.
Frühe Bildung in NRW wird besser – Schritt für Schritt.

Ablauf:

18.00 Einlass
Bei einem kleinen Imbiss besteht die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen

18.30 Begrüßung
Dieter Hilser MdL · SPD-Landtagsfraktion NRW

18.45 Alle Chancen für jedes Kind – Frühe Bildung wird gerechter
Britta Altenkamp MdL · SPD-Landtagsfraktion NRW

19.30 Diskussion
Mo deration Britta Altenkamp MdL · SPD-Landtagsfraktion NRW
Frank Müller · Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion der Stadt Essen
Oliver Kern · Geschäftsführer des Vereins für Kinder- Jugendarbeit in soz. Brennpunkten Ruhrgebiet e.V.

20.15 Zusammenfassung und Ausblick
Peter Weckmann MdL · SPD-Landtagsfraktion NRW

ca. 20.30 Ende der Veranstaltung

Peter Weckmann erteilt Fracking klare Absage

Mit Unverständnis reagiert Peter Weckmann auf den Vorstoß der CDU, Fracking in NRW doch zuzulassen. Aktuell hatte sich der Vorsitzende der CDU Ruhr, Oliver Wittke, für Fracking in Nordrhein-Westfalen ausgesprochen.

„Vollkommen zu Recht hat die Landesregierung im September 2012 beschlossen, vorerst keine Genehmigung für die Erkundung und Gewinnung unkonventioneller Erdgas-Lagerstätten mit Chemikalien, sogenanntes Fracking, zu erteilen“, so Peter Weckmann. Hintergrund waren seinerzeit die Ergebnisse einer Studie zum Fracking. „Das Gutachten hatte eindeutig klargestellt, dass die Folgen für die Ruhr, den Baldeneysee und auch die Trinkwassergewinnung im Essener Süden nicht absehbar waren. Daran hat sich bis heute nichts geändert.“

Norbert Meesters/Thomas Eiskirch: „Das Moratorium in NRW gilt!“

Zur aktuellen Diskussion um die Fracking-Vorschläge des CDU-Bundestagsabgeordneten Oliver Wittke erklären Norbert Meesters, umweltpolitischer Sprecher, und Thomas Eiskirch, energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im NRW-Landtag:

„Es gilt der Erlass der nordrhein-westfälischen Landesregierung, derzeit keine Fracking-Maßnahmen zu genehmigen. Die verschiedenen Gutachten zum Thema haben deutlich aufgezeigt, welche Risiken mit dem Fracking verbunden und welche Fragen noch ungeklärt sind. Die Landesregierung hat deshalb entschieden, in einem breiten gesellschaftlichen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Wissenschaften diese Fragen zu bearbeiten und zu klären. Bei diesem Verfahren wird es bleiben. Der Schutz des Wassers vor umweltgefährdenden Substanzen hat erste Priorität. Fracking kann es nicht geben, solange es keine absolut sicheren Verfahren gibt.