Rainer Bischoff: „Sport ist ein Integrationsmotor“

Die Fraktionen von SPD und Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag haben den Entwurf für einen Integrationsplan gebilligt, der nun in den Gremien des Landtags beraten wird. Dabei wird die Rolle des Sports für eine gelingende Integration ausdrücklich gewürdigt und die Arbeit der Vereine unterstützt. Dazu erklärt Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag:

„Das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine und -verbände ist der Integrationsmotor für geflüchtete Menschen. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – der Sport bietet für sie Schritte zur Einbindung in die Gemeinschaft vor Ort. Mit dem Integrationsplan schaffen wir 40 halbe Stellen für Integrationslotsen in den Stadt- und Kreissportbünden und Fachverbänden in NRW, damit dort die gute ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützt werden kann. Die Lotsen unterstützen die über 19.000 Sportvereine in NRW bei der Schaffung von zielgruppenspezifischen Angeboten für Flüchtlinge, insbesondere bei Schulungen zur interkulturellen Öffnung. Die Integrationslotsen sollen ebenfalls den Vereinen dabei helfen, Flüchtlinge beziehungsweise Menschen mit Migrationshintergrund als zukünftige ehrenamtliche Mitarbeitende zu gewinnen. Sie können unter anderem als Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Sporthelferinnen und Sporthelfer oder Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter agieren. Diese Qualifizierungsmaßnahmen sollen auch als Praktikum anerkannt werden und können somit als Zugangsvoraussetzungen für Weiterbildungskollegs dienen.“

Olympioniken starten nach Rio

Die deutsche Olympiamannschaft ist heute von Frankfurt aus zu den Olympischen Sommerspielen nach Rio de Janeiro gestartet. Die Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK) Christina Kampmann wünscht den insgesamt 425 Athletinnen und Athleten viel Glück und freut sich auf herausragende Leistungen.
Die Sportministerin betonte in diesem Zusammenhang auch, wie wichtig die Arbeit der Sportvereine, der Kommunen und der Länder für den Spitzenleistungssport ist. Damit Athletinnen und Athleten in internationalen Wettbewerben gute Leistungen erreichen können, bedürfe es eines soliden Fundaments. Das beginne bei den Eltern, die ihre Kinder unterstützen, und den Sportvereinen vor Ort, die talentierte Menschen fördern.
  • Meldung · Düsseldorf · Montag · 01.08.2016 Weiterlesen

Thema Rechtsextremismus - Diskussion mit Schülerinnen und Schülern

Veranstaltung "Im Feind vereint" - Rechtsextremismus in Deutschland und Europa
Rebellisch, unangepasst, cool: So präsentiert sich die rechtsextremistische Szene heute. Ihre wichtigste Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene. Das war Thema der Veranstaltung „Im Feind vereint“ im Besucherzentrum des Landtags. Der Landtag und die Landeszentrale für politische Bildung hatten rund 100 Schülerinnen und Schüler eingeladen, um mit ihnen die gefährlichen Tendenzen zu beleuchten.

Rainer Bischoff: „Erhöhung der Übungsleiterpauschalen ist ein Gewinn für den Breitensport“

Der Sportausschuss des NRW-Landtags hat in seiner heutigen Sitzung über den Haushaltsplan für das kommende Jahr abgestimmt. Dabei hat die SPD-Fraktion einen Antrag auf Erhöhung der jährlichen Pauschalen für die Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Sport gestellt, der mit Stimmen von SPD, Grünen und Piraten angenommen wurde.

Schreiben an die Deutsche Bahn AG zur Situation an den Haltepunkten an der Strecke der S6 im Essener Süden

Sehr geehrter Herr Latsch,
sehr geehrter Herr Drews,

in der Vergangenheit waren Sie für mich schon häufiger kompetente Ansprechpartner bezüglich des S-Bahnverkehrs im Essener Süden. Dieses Mal wende ich mich drei Nachfragen an Sie, um deren Beantwortung ich Sie bitten möchte:

Die erste betrifft den Haltepunkt „Stadtwald“, hier genauer gesagt die Barrierefreiheit an Gleis 1. Ich nehme hier auch Bezug auf meine Fragen in der Bahnsprechstunde im Landtag NRW am 23. Januar 2013. In der schriftlichen Antwort vom 12. Februar 2013 heißt es: „Schwierigkeiten gibt es weiter wegen des geplanten Baus eines Aufzuges am so genannten Hausbahnsteig in Essen Stadtwald. Unter Berücksichtigung aller Varianten haben wir die Planung mittlerweile vollständig erarbeitet. Als Grundlage für den Bau benötigen wir jedoch weiter eine Abtretung der Nutzungsrechte der Eigentümergemeinschaft der Seniorenresidenz für die notwendige Zuwegung - bis heute konnte dafür keine Zustimmung erzielt werden. Wir streben weiterhin eine einvernehmliche Lösung an, um den Aufzug nachträglich errichten zu können.“